Umstieg · Solokontor Buchhaltung 2026
Umstieg von WISO MeinBüro
WISO MeinBüro (Desktop und Web) exportiert Kunden und Artikel als CSV oder Excel und die Buchungen als DATEV-Buchungsstapel. Beides liest Solokontor ein.
Was Sie aus MeinBüro exportieren
- Kunden: Bereich Stammdaten → Kunden, in der Liste Rechtsklick oder Menü Tabelle exportieren (Excel oder CSV). Wählen Sie mindestens Kundennummer, Firma, Nachname, Vorname, Straße, PLZ, Ort, Land, E-Mail, USt-IdNr. Eine Excel-Datei speichern Sie vor dem Import in Excel als „CSV UTF-8“.
- Artikel: Stammdaten → Artikel, ebenfalls Tabelle exportieren. Solokontor übernimmt Artikelnummer, Bezeichnung, Einheit, Einkaufs- und Verkaufspreis netto und den Steuersatz.
- Buchungen: Finanzen → Steuer-Auswertungen oder Datei → Datenexport → DATEV, dort den Buchungsstapel für das laufende Jahr erzeugen. Das Ergebnis ist die EXTF-Datei; in der Web-Version finden Sie den Export unter Buchhaltung → Exporte.
- Rechnungen: Als PDF sichern; Belege ebenso.
So lesen Sie die Dateien in Solokontor ein
- Kunden und Artikel: Buchhaltung öffnen, Reiter Datei, Knopf „Daten aus anderem Programm…“. Auswählen, was die Datei enthält, die CSV-Datei wählen. Solokontor schlägt anhand der Überschriften vor, welche Spalte wohin gehört; Sie korrigieren, was nicht passt, und sehen die ersten Zeilen als Vorschau. Kunden, die es schon gibt (gleicher Name oder gleiche Kundennummer), werden übersprungen.
- Buchungen als DATEV-Stapel: Knopf Import in der Buchungsliste, die EXTF-Datei hineinziehen. Solokontor erkennt den Kontenrahmen (SKR03 oder SKR04), übersetzt die Konten in Kategorien und zeigt jede Buchung zur Prüfung. Umbuchungen zwischen zwei Sachkonten werden übersprungen, weil kein Geld geflossen ist.
- Buchungen als CSV: Ebenfalls unter „Daten aus anderem Programm…“, Art „Buchungen“. Datum, Betrag und Buchungstext sind Pflicht; Kategorie, Steuersatz, Gegenpartei und Belegnummer werden übernommen, wenn die Datei sie hat. Danach prüfen Sie die Vorschläge in der Importtabelle wie bei einem Bank-Import.
- Prüfen: Übersicht und Anlage EÜR mit der Auswertung des alten Programms vergleichen. Abweichungen kommen fast immer von Buchungen, die dort keinem Geldkonto zugeordnet waren, oder von Kategorien, die Sie anders wählen würden.
Was nicht mitkommt, und warum das in Ordnung ist
- Alte Rechnungen als Dokumente. Sie bleiben im alten Programm oder als PDF in einem Ordner. Die Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren (§ 147 AO) gilt dort weiter; ein Umzug der Dokumente ändert daran nichts. In Solokontor führen Sie den Nummernkreis fort, am einfachsten mit einem neuen Präfix.
- Offene Rechnungen. Wenn der Kunde zahlt, buchen Sie den Geldeingang als Einnahme mit der alten Rechnungsnummer im Belegfeld. Für die Einnahmenüberschussrechnung zählt ohnehin der Tag der Zahlung (§ 11 EStG).
- Abgeschlossene Jahre. Die bleiben, wo sie sind. Solokontor beginnt mit dem laufenden Jahr; wer mitten im Jahr wechselt, holt die Buchungen seit dem 1. Januar als DATEV-Stapel oder Bank-CSV nach, dann ist die Anlage EÜR vollständig.
Bevor Sie das alte Programm kündigen
Exportieren Sie alles, was Sie später noch brauchen könnten: Kunden, Artikel, Buchungen als DATEV-Stapel, alle Rechnungen als PDF und die Belege. Prüfen Sie in Solokontor die Übersicht und die Anlage EÜR gegen die Auswertung des alten Programms. Erst wenn die Summen stimmen, kündigen. Der Testmodus mit 20 Buchungen reicht, um den Import auszuprobieren; die Vollversion schaltet dieselbe Datei frei.
Menüpfade in fremden Programmen ändern sich mit den Versionen. Wenn ein Pfad nicht mehr stimmt, hilft die Suche nach „Export“ in der Hilfe des jeweiligen Programms, und eine kurze Nachricht an support@solokontor.de, damit wir die Anleitung anpassen. Solokontor erbringt keine Hilfeleistung in Steuersachen (§ 2 StBerG); ob und wie Sie Konten und Kategorien zuordnen, klären Sie im Zweifel mit Ihrer Steuerberatung.